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Zimmerpflanzen für besseres Raumklima

Nichts ist so entspannend wie ein Waldspaziergang oder der Anblick einer blühenden Blumenwiese. Aber: Gelten diese positiven Effekte auch für Zimmerpflanzen? Kann man sich mit grünen Mitbewohnern ein Stück Natur ins Haus holen und damit sein Wohlbefinden positiv beeinflussen? In Büroräumen wurde der Nutzen von Zimmerpflanzen mittlerweile eingehend untersucht.

 

 

 

 

Viele positive Effekte nachgewiesen

Nach der Begrünung der Büros eines Industrieunternehmens wurden die Mitarbeiter nach den Effekten befragt. Das Ergebnis einer Studie der Fraunhofer-Institute war überzeugend: 99 Prozent der Befragten hatten den Eindruck, die Luft sei besser geworden. 93 Prozent fühlten sich wohler als vorher und durch Geräusche weniger gestört. Fast die Hälfte der Mitarbeiter gab an, entspannter zu sein, und rund ein Drittel fühlte sich durch die Begrünung motivierter.

Andere Studien kamen ebenfalls zu dem Ergebnis, dass typische Bürokrankheiten wie Ermüden, Konzentrationsschwäche, Stress und Kopfschmerzen in begrünten Büros zurückgehen. Die Gründe: Pflanzen wirken wie Schalldämpfer und reduzieren den Geräuschpegel. Das gilt besonders für große Exemplare mit üppigem Blattwerk wie Birkenfeige (Ficus benjamina) oder Fensterblatt (Monstera).

Außerdem verbessern Pflanzen das Raumklima, indem sie die Luftfeuchtigkeit erhöhen und Staub binden. Sie produzieren Sauerstoff und entziehen der Raumluft gleichzeitig Kohlendioxyd. Nicht zu unterschätzen ist der psychologische Effekt eines grünen Büros, denn schon ihr Anblick der Pflanzen tut gut! Die sogenannte Aufmerksamkeits-Erholungs-Theorie besagt, dass die Konzentration, die man beispielsweise an einem Computerarbeitsplatz benötigt, müde macht. Einen Ausgleich bietet das Betrachten einer Bepflanzung. Das strengt nicht an und fördert die Erholung.

 

Üppige Blattpflanzen: 1a-Luftbefeuchter

Durch ihre permanente Verdunstung erhöhen Zimmerpflanzen spürbar die Luftfeuchtigkeit. Ein Nebeneffekt im Sommer: Die Raumtemperatur wird gesenkt. Besonders gute Luftbefeuchter sind Zimmerpflanzen mit großen Blättern, die viel verdunsten, wie die Zimmerlinde. Rund 97 Prozent des aufgenommenen Gießwassers werden wieder an die Raumluft abgegeben.

Ein besonders effektiver Raumbefeuchter ist das Zypergras. An sonnigen Sommertagen kann eine große Pflanze mehrere Liter Gießwasser umsetzen. Im Gegensatz zu technischen Luftbefeuchtern ist das von Pflanzen verdunstete Wasser keimfrei.

 

Schadstofffressende Pflanzen – was ist dran?

Spezialisten der Technischen Universität Sydney untersuchten den Einfluss von Pflanzen auf die Konzentration von Schadstoffen, die aus Baumaterialien, Teppichen, Wandfarben oder Möbeln in die Raumluft entweichen. Mit erstaunlichem Ergebnis: Mit Pflanzen wie Philodendron, Efeu oder Drachenbaum konnte die Luftbelastung um 50 bis 70 Prozent reduziert werden.

Grundsätzlich gilt: Je mehr Pflanzen, umso größer der Erfolg. Bekannt ist, dass zum Beipiel Echte Aloe (Aloe barbadensis), Grünlilie (Chlorophytum elatum) und Baumfreund (Philodendron selloum) besonders gut Formaldehyd abbauen.

 

Umgeben von Grün – das tut rundum gut

Rund 90 Prozent unserer Lebenszeit verbringen wir jenseits der Natur – also holen wir sie uns doch in unsere nahe Umgebung! Es sind nicht nur messbare Veränderungen, die man durch begrünte Räume erzielt. Nicht zu unterschätzen sind die psychologischen Auswirkungen: Pflanzen müssen umsorgt werden. Das ist eine sinnerfüllte Tätigkeit, die belohnt wird. Pflanzen, die gut gedeihen, erzeugen eine Atmosphäre der Geborgenheit und des Wohlfühlens. Die Beschäftigung mit Pflanzen schafft das Gefühl, mit der Umwelt in Einklang zu sein. Ein Blumenstrauß auf dem Tisch, Palmen im Wohnzimmer oder die pflegeleichte Begrünung im Büro – lebendiges Grün lässt sich ohne großen Aufwand in alle Bereiche integrieren.